
Stéphane Daireaux entwickelt eine kraftvolle, zeitgenosische Bildsprache in der Skulptur, die von Bewegung, Transformation und innerer Spannung geprägt ist.
Stéphane Daireaux bewegt sich mit seinem Werk an der Schnittstelle zentraler Strömungen der modernen und zeitgenössischen Skulptur, ohne sich dabei einem akademischen System zu unterwerfen. Seine Arbeiten stehen in der Tradition der modernen Plastik, in der Form nicht als statisches Volumen verstanden wird, sondern als lebendiger, sich wandelnder Körper.
Seine Skulpturen sind von innerer Spannung durchzogen – sie wirken in ständiger Bewegung, oft fragil und zugleich kraftvoll. Dabei geht es Daireaux nicht um die bloße Darstellung von Figuren, sondern um die Präsenz selbst: eine spürbare Kraft im Raum.
Einflüsse lassen sich in der Reduktion eines Constantin Brâncuși sowie in der existenziellen Fragilität eines Alberto Giacometti erkennen. Doch Stéphane Daireaux geht darüber hinaus – seine Werke verkörpern keine Abbilder, sondern Zustände und Übergänge.
Seit den 1970er Jahren hat sich die Skulptur von traditionellen Formen gelöst – Daireaux’ Arbeiten stehen klar in dieser Entwicklung. Er verbindet Materialien wie Harz, Kupfer, Metalle, Pigmente und Textilien zu hybriden Kompositionen, die zwischen Skulptur, Malerei und Zeichnung oszillieren.
Seine Werke eröffnen eine vielschichtige Welt aus menschlichen, tierischen und imaginären Formen. Sie greifen symbolische und archaische Elemente auf und wirken wie visuelle Sprachen – offen, poetisch und tief verwurzelt in einer zeitgenössischen Bildwelt.
Dabei wird Materie nicht als Träger verstanden, sondern als bedeutungstragendes Element selbst. Seine Skulpturen entwickeln eine expressive Materialität und laden den Betrachter in eine fast rituelle, anthropologische Erfahrung ein.
Jean-Paul Privet (geb. 1960) ist ein Alchemist der Farbe. Der in der Region Nantes lebende Autodidakt hat über vier Jahrzehnte eine unverwechselbare Handschrift entwickelt, die sich der Kategorisierung entzieht und zwischen Figuration und Abstraktion schwebt.
Privets Arbeiten zeichnen sich durch ihre vertikale Ausrichtung aus – ein bewusstes Symbol für den Aufstieg, die Verbindung zwischen Himmel und Erde (Caelum et Terra). Technisch meistert er den Spagat zwischen Acryl und einer altmeisterlichen Lasurtechnik. Durch das Übereinanderschichten unzähliger transparenter Farblagen erzeugt er eine Tiefenwirkung, die das Licht im Bild einzufangen scheint. Seine Gemälde leuchten von innen heraus; sie wirken fast wie Glasfenster sakraler Bauten.
In der DNT Gallery repräsentiert Privet die Essenz des „Nicht-Vorübergehens“: Seine „feurigen Töne“ und harmonischen Kompositionen laden dazu ein, in einer schnellen Welt innezuhalten und sich in der Betrachtung zu verlieren.

Bronze, Messing, Kupfer, Polyester, Aluminium, Eisen Unikat Masse:
138 x 79 x 40 cm
Stéphane DAIREAUX
Die Werke von Stéphane DAIREAUX sind intensiv und emotional. leuchten durch warme Farben von innen.
Bronze, Messing, Kupfer, Polyester
Verbindung Materialien wie Harz, Kupfer, Metalle, Pigmente und Textilien zu hybriden Kompositionen, die zwischen Skulptur, Malerei und Zeichnung oszillieren.
Kuratorische Rundgänge und Künstlergespräche werden während der Laufzeit angeboten (Termine bitte anfragen).
DNT – Deus non transeat Galerie, Sterndamm 49, 12487 Berlin
Mo–Fr 12:00–19:00, oder nach Vereinbarung
Sa–So 13:00–21:00, oder nach Verinbarung
Inhaberin: Rufina Blache | +49 178 1848509 | [email protected]
Arbeiten verfügbar — Preise auf Anfrage
Die Werke von Jean-Paul Privet bilden ein zeitgenössisches Œuvre, in dem archaische Formen, Licht und Farbe Themen wie Zeit, Übergang und Transformation poetisch-abstrakt verdichten.
Acryl & Mischtechnik (Lasur)
Lyrische Abstraktion, Mystischer Realismus
Salon d'Automne, Maison des Artistes
Kuratorische Rundgänge und Künstlergespräche werden während der Laufzeit angeboten (Termine bitte anfragen).
DNT – Deus non transeat Galerie, Sterndamm 49, 12487 Berlin
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Bei Besuchsanfragen gelten die aktuellen Hygiene- und Zugangsregelungen der Galerie.
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