
Die Fotografie begleitet mich seit meiner Kindheit.
Ich lernte das Sehen mit den alten Kameras meines Großvaters und meines Vaters – Geräten, die ich wieder zum Leben erweckte.
Im dunklen Familienlabor entwickelte ich meine ersten Filme und sah unter dem Vergrößerer Bilder entstehen wie leise Erinnerungen, die aus dem Schatten treten.
Die Grenzen zwischen Straßenfotografie, Dokumentation und Reise verschwimmen und machen Platz für eine mutige Erkundung unserer Umwelt und des Menschen innerhalb dieser.
Geleitet von Linienführungen verwandelt der Künstler das Anonyme in poetische Augenblicke und nutzt den Menschen als zentrales erzählerisches Element.
Das Wesentliche liegt in den unscheinbaren, oft übersehenen Details. Das Spiel von Licht und Schatten verleiht der menschlichen Existenz in ihrem Umfeld eine neue Dimension und macht jeden festgehaltenen Moment zu einem erzählerischen und dokumentarischen Zeugnis.
Den Blick öffnen: Strenge, Beherrschung des Augenblicks und das Erfassen des entscheidenden Moments
Die beiden wichtigsten Inspirationsquellen von Alain Le Chapelier sind Henri Cartier-Bresson und Willy Ronis. Ersterer beeinflusst ihn durch seine Strenge beim Fotografieren – insbesondere durch den Verzicht auf nachträgliches Zuschneiden – sowie durch seine Meisterschaft des Augenblicks und das Konzept des „entscheidenden Moments“. Für Alain Le Chapelier ist er der Meister des spontanen Augenblicks.
Willy Ronis hingegen lehrt ihn, ein Bild zunächst im Geist zu komponieren und geduldig zu warten, bis sich alle Elemente fügen. Er zeigt ihm, dass es manchmal notwendig ist, ein Bild nachträglich zu korrigieren, um eine stärkere Komposition zu erreichen.
Diese beiden großen Fotografen fordern Alain Le Chapelier dazu auf, den Blick zu schärfen und bewusster zu sehen.
Eine zutiefst humanistische Fotografie, geprägt von ausgewogenem Licht und feinem Humor
Alain Le Chapelier bemüht sich, den Menschen in seinem Umfeld darzustellen. Architektur oder Landschaft interessieren ihn vor allem dann, wenn sie mit menschlichen Figuren in Beziehung treten. Diese stehen stets im Zentrum – alles andere bildet die Bühne, ähnlich wie in einem Film.
Sein Ziel ist es, Bilder zu schaffen, die die Vorstellungskraft des Betrachters anregen. Sie sollen präzise komponiert sein, ästhetisch wirken und dennoch unmittelbar verständlich bleiben.
Auf seinen zahlreichen Reisen versteht er seine Arbeit als eine Form des Reportageblicks, wobei jedes Bild auch für sich allein bestehen kann.
Eine klare künstlerische Linie: geprägt vom Augenblick und dem „entscheidenden Moment“
bwohl Alain Le Chapelier bereits lange fotografiert, beginnt seine professionelle Laufbahn im Jahr 2013, als er erstmals Werke für eine internationale Ausstellung einreicht. Diese werden angenommen und bei der Preisverleihung von einem Fotografen gewürdigt, den er sehr schätzt: Jean Larivière. Dies bestärkt ihn darin, seinen Weg konsequent weiterzugehen und seine Auswahl sorgfältig zu treffen.
Seine besondere Stärke liegt im Erfassen des Augenblicks – jenem „entscheidenden Moment“, wie ihn Henri Cartier-Bresson beschrieb.
Er handelt intuitiv: Entweder erkennt er eine Situation sofort und löst im richtigen Moment aus, oder er nimmt eine sich entwickelnde Szene wahr und wartet geduldig, bis sie ihre perfekte Form erreicht.
Eine weitere Besonderheit seiner Arbeit ist die Treue zur Schwarz-Weiß-Fotografie. Für Alain Le Chapelier ermöglicht das Monochrome eine Distanz zur reinen Realität und verleiht dem Bild eine tiefere, symbolische Dimension.
Die Magie des Augenblicks als künstlerischer Ansatz
Alain Le Chapelier ist ein Fotograf des Augenblicks. Er arbeitet nicht im Studio, entwickelt keine inszenierten Szenarien und folgt keinen vorab festgelegten Konzepten. Seine Motive begegnen ihm – unerwartet und ungeplant.
Sein Streben gilt der kontinuierlichen Verfeinerung von Aufnahme und Bildbearbeitung. Ebenso entscheidend ist für ihn die Auswahl der Werke innerhalb einer Serie.
Durch seine Fotografien macht Alain Le Chapelier das Unsichtbare sichtbar – jene Details, an die sich unser Blick gewöhnt hat und die wir nicht mehr wahrnehmen.
Er schenkt dem Alltäglichen eine neue Sichtbarkeit und eröffnet dem Betrachter eine introspektive Perspektive auf das Leben.
Seine Arbeit lädt zu einer tiefen Reflexion über unsere eigene Existenz ein – in einer Welt, die wir teilen, die uns vertraut ist und die wir doch so oft übersehen.
Jean-Paul Privet (geb. 1960) ist ein Alchemist der Farbe. Der in der Region Nantes lebende Autodidakt hat über vier Jahrzehnte eine unverwechselbare Handschrift entwickelt, die sich der Kategorisierung entzieht und zwischen Figuration und Abstraktion schwebt.
Privets Arbeiten zeichnen sich durch ihre vertikale Ausrichtung aus – ein bewusstes Symbol für den Aufstieg, die Verbindung zwischen Himmel und Erde (Caelum et Terra). Technisch meistert er den Spagat zwischen Acryl und einer altmeisterlichen Lasurtechnik. Durch das Übereinanderschichten unzähliger transparenter Farblagen erzeugt er eine Tiefenwirkung, die das Licht im Bild einzufangen scheint. Seine Gemälde leuchten von innen heraus; sie wirken fast wie Glasfenster sakraler Bauten.
In der DNT Gallery repräsentiert Privet die Essenz des „Nicht-Vorübergehens“: Seine „feurigen Töne“ und harmonischen Kompositionen laden dazu ein, in einer schnellen Welt innezuhalten und sich in der Betrachtung zu verlieren.
Insel Noirmoutier 2011
Analogfotografie Leica M6
Hahnemühle - Papier auf Dibond montiert
60 x 40 cm
Alain Le Chapelier
Insel de Noirmountier, 2010
Analoge Fotografie Leica M2
Hahnemühle - Paper auf Dibond
kaschiert
75 x 50
Alain Le Chapelier
Havanna, Kuba
2018 Digitalfotografie Leica M9,
Hahnemühle -Papier auf Dibond,
kaschiert
60 x 40
Alain Le Chapelier
Die Werke von David Lee sind intensiv und emotional. leuchten durch warme Farben von innen.
Leica- Fotografie
Poetisch minimalistisch
Kuratorische Rundgänge und Künstlergespräche werden während der Laufzeit angeboten (Termine bitte anfragen).
DNT – Deus non transeat Galerie, Sterndamm 49, 12487 Berlin
Mo–Fr 12:00–19:00, oder nach Vereinbarung
Sa–So 13:00–21:00, oder nach Verinbarung
Inhaberin: Rufina Blache | +49 178 1848509 | [email protected]
Arbeiten verfügbar — Preise auf Anfrage
Die Werke von Jean-Paul Privet bilden ein zeitgenössisches Œuvre, in dem archaische Formen, Licht und Farbe Themen wie Zeit, Übergang und Transformation poetisch-abstrakt verdichten.
Acryl & Mischtechnik (Lasur)
Lyrische Abstraktion, Mystischer Realismus
Salon d'Automne, Maison des Artistes
Kuratorische Rundgänge und Künstlergespräche werden während der Laufzeit angeboten (Termine bitte anfragen).
DNT – Deus non transeat Galerie, Sterndamm 49, 12487 Berlin
Mo–Fr 12:00–19:00 Uhr, oder nach Vereinbarung
Sa-So 13:00–21:00 Uhr, oder nach Vereinbarung
Inhaberin: Rufina Blache | +49 178 1848509 | [email protected]
Arbeiten verfügbar — Preise auf Anfrage
Bei Besuchsanfragen gelten die aktuellen Hygiene- und Zugangsregelungen der Galerie.
Bei Besuchsanfragen gelten die aktuellen Hygiene- und Zugangsregelungen der Galerie.

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Founder & Director: Rufina Blache
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